Grundlagen Energieversorgungssicherheit

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Die Europäische Union importiert mehr als mehr als 80 Prozent ihres Erdölbedarfs und 61 Prozent ihres Gasbedarfs. Angesichts dieser Situation muss sie geeignete Instrumente schaffen, das es ihr ermöglichen nicht nur ihren Energiebinnenmarkt zu vollenden sondern auch  ihre Interessen gegenüber Drittländern zu vertreten.

Energieversorgungssicherheit in Schweiz

Aktuell ist die schweizerische Energieversorgung von bedeutenden regulatorischen Umwälzungen geprägt. Es widmet sich der vorliegende Beitrag dem Thema der Energieversorgungssicherheit.. Der Rechtsrahmen zur Gewährleistung der Stromversorgungssicherheit wird hingegen kritisch beurteilt.

Am 25. 05.2011 hat sich der Bundesrat für die neue Energiestrategie 2050 ausgesprochen. Mit diesem tiefgreifenden Umbau der Energieversorgung in  der nächsten 40 Jahre soll die bisherige Versorgungssicherheit der Schweiz kurz-/ längerfristig gewährleistet und gestärkt werden.

Rechtsrahmen und Verantwortlichkeiten

 In der Schweiz treffen die Energiewirtschaft sowie Kantone und Bund im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Vorkehrungen zur Sicherstellung einer ausreichenden und stabilen Versorgung mit Energie. Der Energiewirtschaft wird dabei grundsätzlich die Erfüllungsverantwortung zugewiesen; Kantone und Bund stehen demgegenüber in einer Gewährleistungsverantwortung. Sie haben gemäss Art. 4 Abs. 2 Energiegesetz 21 mit geeigneten staatlichen Rahmenbedingungen dafür zu sorgen, dass die Energiewirtschaft die Versorgung im Gesamtinteresse optimal erfüllen kann. Dazu setzen sie den erforderlichen Ordnungsrahmen fest.

Die Schweiz muss mangels nennenswerter eigener Ölvorkommen 100 % ihres Erdölbedarfs importieren. Ungefähr 60 % der Importe erfolgen in Form von fertigen Produkten wie zum beispiel  Heizöl oder Benzin, 40 % in Form von Rohöl, das in den beiden schweizerischen Raffinerien in Collombey und Cressier aufbereitet wird.

Erdgas muss vollständig aus dem Ausland importiert werden. Von geologischen und Aus technischen Gründen konnten in der Schweiz bislang keine grossen Gasspeicher angelegt werden. Die Gasversorgung stellt grundsätzlich eine kommunale Aufgabe dar.

Die Nettoproduktion von Elektrizität entspricht in etwa dem schweizerischen Jahresverbrauch. Im Winterhalbjahr ist die Schweiz auf Stromimporte angewiesen. Gemäss der aktuellen Elektrizitätsstatistik befindet sich 90 % des Grundkapitals der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen im Eigentum von Gemeinden, Kantonen sowie den Schweizerischen Bundesbahnen.

Was ist Gerätebenzin?

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Das ist ein anderer Ausdruck für Alkylatbenzin – in der Umgangssprache auch unter den Bezeichnungen Sonderkraftstoff oder Grünes Benzin bekannt. Unter Gerätebenzin fasst man alkylierte Benzine zusammen, welche vorwiegend frei von  umwelt- und gesundheitsschädlichen Aromaten sind.

Eigenschaften
Aggregatzustandflüssig
Dichte0,680 – 0,720 kg/L (15 °C)
Oktanzahlmin. 95 ROZ, min 90 MOZ 
Siedebereich25–200 °C
Flammpunkt< − 50 °C
Zündtemperatur> 250 °C 
Explosionsgrenze0,6–8,0 Vol.-%

Wenn Sie mit benzinbetriebenen Kleingerä ten wie Motorsensen, Laubgebläsen, Rasenmähern,  Kettensägen oder anderen benzinbetriebenen Maschinen arbeiten, atmen Sie Abgase ein. Es ist ganz wichtig, Benzin zu benutzen, das bei der Verbrennung möglichst wenig Schadstoffe verursacht. Gerätebenzin eignet sich für die Anwendung in Laubgebläsen, Rasenmähern, Motorsensen, Kettensägen  oder anderen Maschinen. Dieser schadstoffarme Treibstoff schont die Natur sowie Ihre Gesundheit, weil viel weniger giftige Abgase verursacht.

Der Unterschied:  Gerätebenzin vs. Benzin 

Herkömmliches Benzin ist nicht geeignet für benzinbetriebene Kleingeräte wie Kettensägen oder Rasenmäher. Ein gewöhnlicher Kettensägen bläst mit herkömmlichem Benzin gleich viel Schadstoffe in die Luft wie ca. 30 Fahrzeuge. Mit Gerätebenzin entspricht der vergleichbare Schadstoffausstoss demjenigen von nur ein Fahrzeug.

Vorteile im Überblick:

  • Gerätebenzin schonen Ihre Umwelt und atmen deutlich weniger giftige Abgase ein
  • Die Leistung der Geräte steigt
  • Die Lebensdauer erhöht sich
  • Gerätebenzin verursacht keine Ablagerungen in Auspuff und Motor
  • Gerätebenzin kann problemlos über mehrere Jahre gelagert werden

Warum ist Gerätebenzin teurer als herkömmliches Benzin?

Hinzu kommt ein Verteilsystem, das  mit wenigen Ausnahmen und nicht auf dem Tankstellenprinzip aufbaut.

Wie kann ich mein Kleingerät auf Gerätebenzin umstellen?

Herkömmliches Benzin  kann bei Geräten wie Motorsägen, Rasenmäher oder Rasenmähern ohne Zusatzaufwand durch das weniger gefährliche Gerätebenzin ersetzt werden.